Die 12 Rauhnächte

Als Rauhnächte gelten zumeist die zwölf heiligen Nächte zwischen Wintersonnenwende und dem 2. Januar, bzw. zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Die zwölf Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate des neuen Jahres. Sie sollen die Ereignisse im zugeordneten Monat vorhersagen, weshalb sie mancherorts auch „Losnächte“ genannt werden. Woher kommt die Bezeichnung als Rauhnächte? Der Begriff Rauhnächte kommt wahrscheinlich vom Adjektiv […]

Visionssuche

Überall auf der Erde gab es wohl schon immer zum Ende der Kindheit Ablösungsrituale vom Elternhaus, bevor ein junger Mensch eigenverantwortlich seinen Weg hinaus in die Welt beschritt. Dabei ging es nicht nur darum, sich von der Familie abzunabeln, wozu verschiedene Formen von Cuttings dienten, sondern auch zu lernen, dem inneren Ruf zu folgen. Die Frage lautet: Wer bin ich […]

Imbolc

Den Winter vertreiben Während es draußen klirrend kalt ist, sehnen wir Menschen uns nach den warmen Strahlen der Sonne. Dankbar nehmen wir die Kraft der ersten blühenden Blumen als Vorboten des allmählich nahenden Frühlings in unsere Seelen auf. Die ersten Lämmer erblicken das Licht der Welt und verkünden so die Kraft der Neugeburt des Lebens. Instinktiv spüren wir, dass die […]

Julfest

Wintersonnenwende Das heidnische Julfest ist der Ursprung des Weihnachtsfestes. Im Laufe der Zeit wurde es durch den Einfluss der katholischen Kirche unterwandert und schließlich einverleibt. Wir feiern Jul traditionell am Tag der Wintersonnenwende, in der Regel also am 21. Dezember. Es ist der kürzeste Tag des Jahres und in der mitteleuropäischen Zeitzone Winteranfang. Für Menschen, die eng mit der Natur […]

Mabon

Mit Mabon, dem Fest zur Herbsttagundnachtgleiche, werden die Tage wieder kürzer. Allmählich beginnt wieder die Dunkelheit zu regieren und das Leben wird bis zum Julfest im Dezember wieder leiser und mehr nach innen als nach außen gerichtet. Dank für die Ernte Nachdem wir an Lughnasadh das erste Erntefest gefeiert haben, folgt zu Mabon das zweite. Kartoffeln wurden eingefahren, wir sammeln […]

Lughnasadh

Lughnasadh (in manchen Gegenden Lammas genannt) ist das dritte Mondfest des Jahres und sein Datum deshalb ebenfalls mond- und nicht Kalender abhängig. Da die Sonne zu dieser Zeit schon wieder auf dem Rückzug ist, feiern wir es bei abnehmendem Halbmond im Löwen. Weibliche Macht unbemerkt verdrängt Im Zuge der Christianisierung ist das Fest auf den 15. August (Mariä Himmelfahrt) festgelegt […]

Litha

Sommersonnenwende Wenn die Sonne im Sommer ihren höchsten Punkt erreicht, feiern wir Litha, das Fest der Sommersonnenwende. Um den 21. Juni wird in der kürzesten Nacht des Jahres zu Ehren der Sonne ein Feuer als ihr Sinnbild auf Erden entzündet. Passend zur Fülle an Licht wird ausgelassen getanzt. Die Asche des Feuers können wie später für eine gute Ernte auf […]

Beltaine

Beltaine (auch Beltane geschrieben) ist eines der vier Mondfeste im keltischen Jahreskreis und deshalb nicht an einen festen Tag im Sonnenkalender gebunden. Wie in vielen Filmen über jene Zeit auch heute noch zu sehen, geht es nicht um den Tanz in den Mai, sondern um die Kraft des Vollmondes im Tierkreiszeichen Stier. Und nicht nur die Kelten wussten um die […]

Ostara

Frühlings-Tagundnachtgleiche Um den 21. März eines jeden Jahres ist die Frühlings-Tagundnachtgleiche. Licht und Dunkelheit sind im Gleichgewicht, doch das Licht gewinnt nun für ein halbes Jahr wieder die Oberhand. Im keltischen Jahreskreis ist Ostara eines der Sonnenfeste und hat somit einen relativ festen Termin. Der liegt immer um den 21. März. 2026 z. B. ist es aber schon der 20. […]

Munay Ki

Ein Zyklus von 10 Initiationsriten als Schlüssel für die Entwicklung unseres Lichtkörpers Woher kommen die Munay Ki Riten? Die ursprünglich 9, inzwischen 10 MUNAY KI Riten stammen von den großen Einweihungen aus den Tälern des Hindus ab. Sie wurden von den ersten Medizinmännern und -frauen, die von Sibirien über die Beringstraße auf den amerikanischen Kontinent kamen, mitgebracht. Das war während […]